Bürohaus CR 16, Hamburg

Der Entwurf versucht den widersprüchlichen Randbedingungen durch einen ruhigen, aus der Blockstruktur entwickelten Baukörper einerseits und eine radikal minimalistische und moderne Architektur andererseits gerecht zu werden.
Statt einzelner Hochpunkte prägt eine langgezogene, elegant auskragende Staffel den Baukörper und erscheint im Profil des Schnittes an der Caffamacherreihe als Teil einer vollständig rahmenlos verglasten Doppelfassade. Die vordere Glasebene erhält eine großflächige Bedruckung oder Satinierung mit dem Code des Hauses.
Um die gläserne Schnittfläche wickelt sich eine Ebene aus Aluminiumblechen mit Eloxierungen in Messing und Bausilber. Diese Materialität bestimmt die konsequent horizontal gegliederten Fassaden an der Drehbahn und setzt damit die Farbigkeit der Ziegelfassaden als metallenes Patchwork fort.
Einladungswettbewerb, 2003, 1.Preis
Mitarbeit:
Detlev Kozian, Michael Gutena, Frank Bischof
Ausführung:
Peter Lehmann, Detlev Kozian, Martin Sieckmann, Annette Niethammer, Michaela Bluhm, Michael Gutena, Hannes Beinhoff, Frank Möller, Sonal Dongre